Geschichte

Der untere Teil des Turmes wurde vor Christi Geburt als Wachturm an der Römerstraße erbaut.

An der Nordseite errichteten die Franken eine 881 von den Normannen zerstörte Kapelle.

Um 1200 erschien die Bezeichnung "Niehler Dom" für die dem hl Sebastian geweihte Kirche, die 1260 von Weihbischof Heinrich von Chur der hl. Katharina geweiht wurde.

Mutterpfarre war St. Kunibert zu Köln, durch die 1300 das heutige Mittelschiff erbaut wurde, zudem eine Klause für die Nonnen des Niehler Siechenhauses.

Die Kanzel stammt aus dem Jahre 1622; 1623 wurde die Klause durch die ebenfalls noch erhaltene Sakristei ersetzt.

Infolge der Eisgänge von 1740, '46 und '84  verlagerte sich der Rhein bis dicht an die Kirche, die 1740 als "Strandkirchlein am Rhein" bezeichnet wurde.